HVS unter Zugzwang

Nach enttäuschendem Start braucht der Hockeyverein am Sonntag zwei Siege, um weiterhin im Rennen um den Klassenerhalt zu bleiben. Gegner in Konstanz sind Suebia Aalen und der SV Böblingen II.

Mit lediglich drei Punkten aus vier Spielen stehen die Schwenninger aktuell auf dem vorletzten Platz der 2. Verbandsliga. „Das ist mit Sicherheit kein Platz, auf welchem wir auch nach dem letzten Spieltag stehen wollen. Wir müssen endlich anfangen unsere Punkte zu holen.“ Gibt sich Kapitän Jens Rosenberger kämpferisch.

Zugute kommt der Mannschaft von Trainer Harry Zenzinger, dass sie fast nur noch gegen Teams aus der zweiten Tabellenhälfte spielen muss. „Mit Ausnahme von Heilbronn haben wir bereits gegen alle Topteams gespielt. Doch gerade der letzte Spieltag hat gezeigt, dass wir mit halber Konzentration nicht weit kommen. Wollen wir in der Liga bleiben, sind zwei Siege eigentlich Pflicht.“ So der Schwenninger Übungsleiter, welcher auf Dominik Cronemeyer und Oliver Oerle verzichten muss. Allerdings kehrt mit Konstantin Schaller ein Stürmer zurück in den Kader, dessen Treffsicherheit vor allem in der Partie gegen den HC Ludwigsburg III (4:8) schmerzlich vermisst wurde.

Die kommenden Gegner der Schwenninger sind indes schwierig einzuschätzen. Die Liga ist in diesem Jahr enorm ausgeglichen und zumeist entscheidet die Tagesform über den Ausgang, was eine Prognose nahezu unmöglich macht. Galt Suebia Aalen vor der Saison als klarer Kandidat für den Abstieg, zeigten die Schwaben am vergangenen Spieltag beim 5:5 gegen die TSG Heilbronn ihr ganzes Potential. Während die Sueben ebenfalls noch vier Spiele zu bestreiten haben, stehen für den SV Böblingen II bereits die letzten beiden Partien an. „Böblingen hat eine individuell starke Mannschaft und wird uns das Leben sicherlich schwer machen. Doch wollen wir in der Liga bleiben, müssen wir gewinnen.“ Gibt Rosenberger die Marschrichtung für den Spieltag vor. (td)