HVS startet mit Sieg und Niederlage

Beim ersten Spieltag der 2. Verbandsliga sichert sich der Hockeyverein Schwenningen drei wichtige Punkte. Nachdem das erste Spiel gegen Gernsbach noch 2:5 verloren ging, gewannen die Neckarstädter gegen Gastgeber Aalen mit 3:2.

Im ersten Spiel des Tages wurde Gernsbach seiner Favoritenrolle durchaus gerecht. Aus einer stabilen Defensive wurde der HVS immer wieder durch schnelle Gegenstöße in Verlegenheit gebracht. Während Tobias Dietz den frühen 0:1 Rückstand noch per Strafecke ausgleichen konnte, waren es vor allem die ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit, in welchen die Schwenninger das Spiel komplett abschenkten. Eine feine Einzelleistung von Christian Arnold zum 2:5 war danach nur noch Ergebniskosmetik.

Im weitaus wichtigeren Duell gegen Spieltagsausrichter Aalen stand Schwenningen somit direkt unter Zugzwang. Doch auch hier waren es immer wieder Nachlässigkeiten in der Defensive und ein zu umständliches Angriffsspiel, welche das Spiel lange Zeit offen ließen. Während sich Suebia Aalen von Beginn an auf ein aggressives Defensivspiel festlegte, schien sich der HVS nach einem abermalig frühen Rückstand zu fangen. Mit zwei schön herausgespielten Toren brachte Marc-Aurel Schaller seine Farben erstmalig in Führung, danach scheiterte die Schwenninger Offensive jedoch ein ums andere Mal am Torhüter, Pfosten oder an sich selbst.

Mit einer sehr offensiven Aufstellung wollten die Gäste den Sack früh zumachen, doch Aalen ließ sich nicht unterkriegen und kam sogar zum etwas überraschenden Ausgleich. Christian Arnold beruhigte kurz darauf zwar die Nerven mit seinem Treffer zum 3:2, trotzdem musste seine Mannschaft bis zum Schluss zittern, ehe die ersten Punkte der Saison eingefahren waren.

„Insgesamt eine ordentliche Mannschaftsleistung, allerdings machen wir uns durch einfache Fehler oft selbst das Spiel kaputt. Vor allem defensiv haben wir noch viel Arbeit vor uns.“ So Verteidiger Patrick Schorer nach dem ersten Spieltag.

Tore für den HVS: Christian Arnold, Marc-Aurel Schaller (je 2), Tobias Dietz