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HVS kann doch noch gewinnen

Mit einem verdienten 2:0 Erfolg gegen Suebia Aalen beendet der Hockeyverein Schwenningen seine Negativserie und sichert den dritten Tabellenplatz. Nach zuletzt sehr enttäuschenden Spielen, in denen Trainer Harry Zenzinger auf viele Stammspieler verzichten musste, entspannte sich am Sonntag die Personalsituation deutlich. Zwar fiel Kapitän Jens Rosenberger, der sich in Esslingen am Schienbein verletzte, die zentrale Figur im Schwenninger Mittelfeld aus, mit Christian Arnold, Till Güner, Christian Hauser und Thomas Markuleski standen dem Schwenninger Übungsleiter aber gleich 4 erfahrene Akteure wieder zur Verfügung.

Aus einer sicheren Abwehr heraus bestimmte Schwenningen von Beginn an das Spiel. Und bereits nach 5 Minuten ließ der ehemalige schweizer Nationalspieler Arnold zum ersten Mal sein Können aufblitzen: nach einer kurzen Ecke tanzte der Stürmer die komplette Aalener Hintermannschaft aus und schob sicher zum 1:0 ein.

Keineswegs geschockt von diesem Führungstreffer versuchte nun Aalen den HVS unter Druck zu setzen. So recht gelingen sollte dies zunächst noch nicht, Torhüter Christian Würthner erlebte in der ersten Halbzeit einen ruhigen Sonntagvormittag. Besser machten es weiterhin die Schwenninger, die, begünstigt von vielen individuellen Fehlern der Gästemannschaft, vor allem durch Strafecken immer wieder zu größeren Möglichkeiten kamen. Eine solche Standartsituation sollte dann auch den zweiten Treffer des Tages einleiten: Christian Arnold konnte im nach einer kurze Ecke nur durch ein Foul gestoppt werden, Konstantin Schaller behielt im Anschluss die Nerven und verwandelte den fälligen Siebenmeter zur 2:0 Führung.

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Gäste nun zusehends, das Schwenniger Spiel bereits früh zu zerstören und selbst einmal gefährlich vor das Gehäuse zu kommen. Der HVS hingegen beschränkte sich zunächst einmal nur auf die Defensive, blieb durch Konter allerdings stets gefährlich.

„Bis zur 55. Minute war ich komplett zufrieden mit meiner Mannschaft, danach haben wir uns einen Tick zu sehr einschnüren lassen.“ so Harry Zenzinger, dessen Mannschaft in der Schlussphase der Partie nur noch selten gefährlich zu kontern wusste. Dank der stabilen Defensive sicherte sich der HV Schwenningen dennoch verdient einen 2:0 Heimerfolg gegen den direkten Konkurrenten und den damit verbundenen dritten Tabellenplatz.

„Spielerisch war das heute mit Sicherheit nicht unsere beste Leistung, doch defensiv haben wir überhaupt nichts anbrennen lassen. Wenn du dann noch einen so erfahrenen Mann wie Christian Arnold dabei hast, gewinnst du eben auch ohne deine beiden wichtigsten Spieler so ein Spiel.“ freute sich Trainer Harry Zenzinger, der ab nächster Woche wohl auch wieder auf Jens Rosenberger und Marc-Aurel Schaller bauen kann. (td)

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