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HVS siegt in Schlussminute

Totgesagte leben länger. Der HV Schwenningen schießt sich gegen den Tabellenzweiten HC Lahr in der letzten Minute zum 8:7 (5:4) Erfolg.

„Das war mit Abstand die beste Leistung in dieser Saison. Wir haben uns durch die beiden Rückstände nicht aus dem Konzept bringen lassen und bis zum Schluss an uns geglaubt“, freut sich Trainer Harry Zenzinger, der sein Team in der 5 Minute in Führung gehen sah. Thomas Markuleski lief in den gegnerischen Schusskreis und passte ansatzlos auf Thorsten Schorer der flach zur Führung einnetzte. Nur drei Minuten später das 2:0. Rainer Joachim schlenzte den Ball von links außen unhaltbar in den Winkel. Lahr ließ sich durch den frühen Rückstand nicht aus der Ruhe bringen. Innerhalb von zehn Minuten drehten die Badner den Spielstand auf 2:4. Wer dachte diese schnellen Gegentore würde den HVS seinerseits aus dem Konzept bringen, sah sich getäuscht. Nachdem Konstantin Schaller mit zwei Treffern zum 4:4 ausgleichen konnte, traf Jens Rosenberger noch vor der Pause zum 5:4.

Nach dem Seitenwechsel verpassten die Schwenninger mehrere gute Möglichkeiten die Führung auszubauen. Hingegen übernahm Lahr durch zwei Strafecken erneut die Führung. Ein fälliger Siebenmeter, der von Marc-Aurel Schaller eiskalt verwandelt wurde, brachte die Gastgeber erneut auf die Siegerstraße. Doch auch das zweite Tor von Rainer Joachim sollte noch nicht die Entscheidung bringen. Der HCL nutzte erneut eine Strafecke zum 7:7 Ausgleich. Turbulente Szenen in der Schlussminute. Thorsten Schorer spielte den Ball auf Jens Rosenberger, der 30 Sekunden vor Schluss zum viel umjubelten 8:7 vollendete. Die aufgebrachten Lahrer reklamierten lauthals einen Regelverstoß. Die Unparteiischen ließen sich allerdings nicht aus der Ruhe bringen, ganz im Gegensatz die Lahrer Spieler. Während der die halbe Mannschaft ihren Unmut an den Schhiedsrichtern äußerten, zerschmetterte ein Weiterer eine Sprudelflasche an der Spielerbank so stark das die Scherben bis  auf die Zuschauertribüne spritzten. So mussten die Lahrer die letzten Sekunden mit einem Mann weniger und somit mit einer Niederlage vorlieb nehmen.(tls)

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