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Notelf schlägt sich in Heidelberg wacker

Der HV Schwenningen schlägt sich mit dem letzten Aufgebot in Heidelberg wacker. Trotz hartem Kampf unterliegen die Schwenninger bei HCH mit 3:1 (2:0) und kommen um die fünfte Niederlage in Folge nicht herum. Ohne Auswechselspieler machte sich der HVS auf den Weg nach Heidelberg. Mit dabei Thomas Reinhardt und Detlef Breitenbach, die ihre aktive Karierte in der ersten Mannschaft eigentlich schon vor acht beziehungsweise zehn Jahren beendet haben. „Vielen Dank und Respekt an die Beiden. Zum Einen das Sie uns in dieser schwierigen Lage ausgeholfen haben, zum einen das Sie immer noch gut in der Oberliga mitmischen können“, freut sich Trainer Marc Kling über die unverhoffte Unterstützung. Bei sommerlichen Temperaturen erwischten die Heidelberger einen Traumstart. Schon nach 10 Minuten führten die Gastgeber mit 2:0. Nach einem unglücklichen Tor, bei dem Torhüter Tobias Schuster von einem Gegenspieler umgerannt wurde und so keine Abwehrmöglichkeit hatte, nutzten der HCH nur zwei Zeigerumdrehungen später einen fälligen Siebenmeter zum 2:0. Trotz des frühen Rückstands ließen sich die Schwenninger nicht aus dem Konzept bringen, versuchten hinten gut zu stehen und warteten auf Konterchancen. Die beste davon hatte in der ersten Halbzeit Jens Rosenberger, scheiterte aber allein vor dem Heidelberger Schlussmann.

Nach dem Seitenwechsel machten die im Schnitt fast zehn Jahre jüngeren und vollzählig aufgestellten Heidelberger weiter Druck und versuchten ihr schlechtes Torverhältnis (14:40) ein wenig zu verbessern. Doch der HVS hielt dagegen und Torwart Schuster brachte die den Gegner mit samt Trainer mit mehreren guten Aktionen fast zur Verzweiflung. Nachdem auf der anderen Seite Marc-Aurel Schaller knapp am Tor vorbei schoss, tankte sich Jens Rosenberger von der Mittellinie bis in den gegnerischen Schusskreis durch und umspielte den Torwart zum 2:1 Anschlusstreffer. Schwenningen versuchte noch einmal die letzten Kraftreserven zu mobilisieren und noch zum Ausgleich zu gelangen. Doch dadurch entstehenden Räume konnten die Heidelbeger zum entscheidenden 3:1 nutzen. „Ich bin stolz auf uns. Wir haben das Beste aus unserer Situation gemacht“, resümiert Torschütze Jens Rosenberger die Partie. „Nur gut, dass jetzt knappe vier Wochen spielfrei ist, da haben unsere Versetzten genügend Zeit zu regenerieren.“ (tls)

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