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Desulate Leistung im Abstiegsduell

Der HV Schwenningen setzt seine Niederlagenserie im neuen Jahr fort. Mit der schlechtesten Saisonleistung ging man sogar gegen Mitabstiegskandidat Heidenheim mit 3:9 (0:3) unter. Dabei fing es für den HVS gar nicht so schlecht an. In der ersten Halbzeit hatten die Gastgeber mehr vom Spiel trotz massiver Abstimmungs- und Zuordnungsprobleme erarbeiteten sich die Schwenninger eine Vielzahl an Chancen die man entweder leichtfertig vergab oder nicht das Glück auf eigener Seite hatte. Die ausgelassenen Chancen rächten sich postwendend. Heidenheim konterte und konnte sich bis zur Halbzeitpause einen komfortablem 0:3 Vorsprung herausspielen. Damit nicht genug. Die Pausenansprache von Jens Rosenberger, in der Kapitän sein Team wachrütteln wollte, trug keine Früchte- im Gegenteil. Bereits in den Anfangsminuten der zweiten Halbzeit konnten die Gäste ihre Führung auf 0:5 ausbauen. Schwenningen versuchte trotzdem alles. Dutzende Strafeckensituationen blieben ungenutzt und Jens Rosenberger schaffte es nicht einen Siebenmeter im Tor unterzubringen. Allerdings konnte Konstantin Schaller einen weiteren Strafschuss zum 1:6 verwerten. Trotz des Tores fand der HVS weiter nicht seine Linie. Bälle wurden reihenweise verstoppt und die wenigen abgefangenen Bälle meist direkt zum Gegner zurückgespielt. Viereinhalb Minuten vor Schluss beim stand von 1:8 nahmen die ratlosen Schwenninger mehr aus Verzweiflung Torhüter Tobias Schuster zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Feld. Mit anfänglichem Erfolg. Innerhalb von wenigen Sekunden verkürzte Mark Bicker mit einem Doppelschlag auf 3:8. Doch die späte Aufholjagd wurde vom Unparteiischen schlagartig gestoppt. Christian Arnold, der aushalf, stolperte im Schusskreis über einen Gegenspieler und dabei blieb ein anderer Heidenheimer liegen. Der Schiedrichter sah darin eine Tätlichkeit und schickte Arnold mit rot vom Feld. „Die rote Karte war ein Witz“, kommentiert Jugendtrainer Harry Zenzinger, der als Zuschauer in der Halle war. Nach wütenden Protensten und der Drohung des Schiedsrichters die Partie abzubrechen ging es weiter. Als dann noch Simon Fleig mit gelb vom Platz flog hatten die Gäste keine Mühe den 3:9 Schlusspunkt setzen. (tls)

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