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HC Heidelberg 2- HV Schwenningen

Der HV Schwenningen bleibt auch im zweiten Spiel ungeschlagen. Gegen den Bietigheimer HTC erkämpften sich die Gäste ein torloses 0:0 Unentschieden.

Bei gerade einmal acht Grad und Nieselregen begann der HVS, die ohne Dreger und Dominguez nach Bietigheim gereist waren, nervös. „Die Hände sind kalt und man spürt bei jedem Schlag Vibrationen in den Händen“, erklärt Arnold die Folgen der widrigen Wetterbedingungen.

Die Platzherren agierten mit vier Stürmern und die Gäste schienen von der offensiven Spielweise verunsichert. Die Schwenninger hatten Streckenweise Probleme sich aus der eigenen Abwehrzone zu befreien. Anstatt das Spiel ruhig und kontrolliert aufzubauen wurde der Ball blindlings nach vorne geschlagen, in der Hoffnung das Dieser zufälligerweise den Weg zu einem Mitspieler findet.

In der gesamten Ersten Halbzeit hatte das Team um Kapitän Thomas Müller durch Arnold und Krauss gerade einmal zwei nennenswerte Tormöglichkeiten. Anders der BHTC, der immer wieder gefährlich vor Torhüter Schuster auftauchte, aber entweder am gutaufgelegten Schlussmann oder am eigenen Unvermögen scheiterten. In der 27 Minute war die Kugel plötzlich doch im Netz. Der Treffer wurde jedoch korrekterweise wegen einem vorhergehenden Fußspiels nicht gegeben.

In Hälfte zwei fand der HVS besser in die relativ hart gespielte Partie. Die Abwehr stand sicherer und hatte die Bietigheimer Angriffbemühungen größtenteils im Griff. Die Sonderaufgabe, den ehemaligen Bundesligaspieler Michael Wengert auszuschalten, erledigten Rainer Joachim und Oliver Oehrle mit Bravour. Auffällig in Hälfte zwei waren unter anderem die Nachwuchsspieler der Schwenninger. Vorne fehlte Thorsten Schorer bei mehrere Chancen nur ein wenig Kaltschnäuzigkeit zur Führung und hinten zeigte Marcaurel Schaller, mit seinen Defensivkollegen, großen Einsatz.

Mitte der zweiten Halbzeit tauchte Christian Arnold allein am gegnerischen Schusskreis auf, wurde allerdings mit einem Notbremse gestoppt. Die Unparteiischen, die in mehrere Situationen nicht den sichersten Eindruck machten, entschieden auf Strafecke anstatt auf den Siebenmeterpunkt zu zeigen. Müller scheiterte bei der Ausführung dieser Standardsituation nur knapp am Schlussmann. Die Schlussphase bestimmten die Gäste. Dennoch fehlte das letzte Quäntchen Glück zum Sieg. Nach dem Schlusspfiff konnten beide Mannschaften mit der Punkteteilung zufrieden sein und unter die wohlverdiente heiße Dusche verschwinden.

„Wir hatten heute Schwierigkeiten ins Spiel zu kommen, haben aber unsere Defizite mit Einsatz und Kampf wettgemacht “, resümiert Neuzugang Weiser die Partie. (tls)

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