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HV Schwenningen II nicht konstant genug

Ein Sieg und eine Niederlage, so lautet die Bilanz des zweiten Spieltags der zweiten Mannschaft des Hockeyvereins Schwenningen. In Schwäbisch Gmünd siegten die Schwenninger mit 4:1 gegen den Heidenheimer SB II, unterlagen jedoch dem HC Lahr II im Spitzenspiel mit 4:7.

Im ersten Spiel gegen Heidenheim zeigte Schwenningen dabei eine solide Leistung. Heidenheim kam kaum zu Möglichkeiten und der HVS ging nach einer schönen Einzelaktion von Christian Arnold mit 1:0 in Führung, kurze Zeit später erhöhte Thorsten Schorer per Strafecke auf 2:0. kurz vor der Halbzeitpause dann jedoch eine schlimme Szene: Goalgetter Christian Arnold ging ohne Fremdeinwirkung schreiend zu Boden, eine erste Diagnose im Krankenhaus ergab einen Bänderriss im rechten Knie.
Doch auch ohne den ehemaligen Schweizer Nationalspieler zeigte die Mannschaft eine ordentliche zweite Halbzeit und sicherte sich durch zwei weitere schöne Tore von Thorsten Schorer die ersten drei Punkte des Tages.

Mit nur noch einem Auswechselspieler ging es dann in das zweite und letzte Spiel, Gegner im vermeintlichen Spitzenspiel war der Tabellenführer HC Lahr II. Während Schwenningen sehr verhalten begann, machte Lahr von Anfang an Dampf. Bereits nach wenigen Minuten lag der Favorit mit 3:0 in Front, von Schwenningen kam bis zur Halbzeitpause überhaupt keine Gegenwehr. Vor allem die Offensivabteilung übte viel zu wenig Druck aus, Lahr konnte praktisch ungestört das Spiel kontrollieren.
Die Halbzeitansprache von Trainer Harry Zenzinger saß jedoch. In der zweiten Hälfte spielte Schwenningen wie verwandelt, machte aus einem 0:6 innerhalb weniger Minuten ein 4:6. Vor allem Matthias Denkmann drehte nun auf, schoss den HVS mit vier Toren im Alleingang wieder zurück ins Spiel. Doch aufgrund der fehlenden Auswechselspieler ging den Schwenningern gegen Ende der Partie doch merklich die Puste aus und Lahr kam noch zum 4:7 Endstand.

„Die erste Halbzeit war eine Katastrophe, danach hat man jedoch gesehen, was in der Mannschaft steckt. Aber noch ist nichts verloren, es sind noch vier Partien zu spielen und wir haben den Aufstieg noch selbst in der Hand.“ so Trainer Zenzinger abschließend.(td)
 

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