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HVS 2 feiert Meisterschaft

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Meistermannschaft 06/07

Ohne Abwehrspieler Phillip Erchinger, der im Training einen Ball direkt ins Gesicht bekam und dabei einen Nasenbeinbruch erlitt, musste die HVS-Zweite am letzten Spieltag beim TSV Ludwigsburg antreten. Mit fünf Siegen aus sechs Spielen rangierte das Team um Kapitän Christian Arnold auf Rang Drei in der Tabelle, hatte jedoch bei einem Ausrutscher der bis dato ungeschlagenen Gastgeber aus Ludwigsburg noch die Chance sich den Meistertitel zu erkämpfen.

Im ersten Spiel traf man auf die Mannschaft von Suebia Aalen. Der HVS spielte von Beginn an aggressiv nach vorne und setzte die extrem defensiv eingestellten Aalener mächtig unter Druck. Diese fanden kaum ein Mittel gegen die technisch und spielerisch überlegenen  Schwenninger, und fielen in der ersten Hälfte oftmals nur durch unfaire Aktionen auf. 3:0 hieß es aus Sicht des HVS schließlich beim Seitenwechsel und auch nach der Pause diktierten Schwenningens Zweite ganz klar das Geschehen. Beim Stand von 5:1 wurde der HVS allerdings etwas nachlässiger. Fast schon arrogant wurden beste Möglichkeiten vergeben, unter anderem scheiterte Patrick Pommerenke mit einem Sieben-Meter am Suebia-Schlussmann. Aalen kämpfte sich sogar auf 3:5 heran und hatte noch einige gute Torchancen, dann aber schaltete der HVS wieder einen Gang höher und gewann letztendlich hochverdient mit 5:3.

Nachdem Tabellenführer Ludwigsburg seine erste Begegnung klar mit 5:0 gewonnen hatte, kam es in der zweiten Spiel der Gastgeber gegen den Vorletzten Heidenheimer SB zur aus Schwenninger Sicht erhofften Sensation. Der TSV Ludwigsburg scheiterte an seinen Nerven und unterlag mit 2:3 gegen aufopferungsvoll kämpfende Heidenheimer. Somit hatte Schwenningens Zweite wieder alles in der eigenen Hand. Ein Sieg im letzten Saisonspiel gegen Heidenheim wäre gleichbedeutend mit der Meisterschaft.

Heidenheim hieß der Gegner, und der konnte nach  einem Konter überraschend die 1:0 Führung erzielen, von diesem Moment an spielte aber nur noch eine Mannschaft, der HVS. Die Schwenninger ließen keinen Zweifel daran erkennen, wer am Ende das Feld als Sieger verlassen sollte. Der HSB war gegen die souverän aufspielenden Schwenninger schlicht und ergreifend chancenlos. Mit 4:1 aus HVS-Sicht wurden die Seiten gewechselt, 7:2 hieß Mitte der zweiten Hälfte und erst gegen Ende, als Schwenningen im Gefühl des sicheren Sieges etwas nachlässig agierte, konnte Heidenheim noch auf 4:7 verkürzen. Dies war allerdings auch der Endstand. Riesenjubel danach bei den Schwenninger Spielern die ihr Glück kaum fassen konnten: Stürmer Thomas Reinhardt: „Unfassbar, das ich im zarten Alter von 39 Jahren noch mal eine Meisterschaft feiern kann. Riesenkompliment an die Mannschaft, die über die ganze Saison hinweg wunderbares Hockey gezeigt hat und sich den Titel absolut verdient hat.“ (tls)

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