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HVS in Stuttgart quasi chancenlos

Der HV Schwenningen kann abermals keine Punkte an den Neckarursprung mitbringen. Mit 1:3 (1:0) zog die Mannschaft um Kapitän Rosenberger gegen den HTC Stuttgarter Kickers 3 den Kürzeren.

„Nach vorne waren wir heue einfach zu harmlos. Wenn du im ganzen Spiel nur zu einer echten Torchance kommst, braucht man sich hinterher auch nicht beschweren,“ fasst Trainer Zenzinger die Partie zusammen.

Der HVS startete eigentlich gar nicht schlecht in die Partie. Die 3. Garnitur der Kickers kam in der Anfangsphase kaum zu Chancen. Beide Mannschaften neutralisierten sich größtenteils im Mittelfeld. In der 19 Minute bekamen die Stuttgarter allerdings eine Strafecke zugesprochen, in deren Verlauf Torhüter Schuster nach einem unhaltbaren Schuss zum ersten Mal hinter sich greifen musste. Schwenningen war nicht in der Lage, offensiv dagegenzuhalten. Mittelstürmer Jens Fleig hing die meiste Zeit des Spiels in der Luft.

Hinten passte es beim HVS an diesem Samstag auch nicht immer: ein Stuttgarter Stürmer stürzte über den am Boden liegenden Schuster und der Unparteiische entschied umstrittener Weise auf  Siebenmeter, den die Kickers sicher zum 0:2 verwandelten.

Nun wachte die Zenzinger Truppe endlich auf. Über die rechte Seite liefen die Angriffe jetzt endlich einmal flüssig nach vorn. Nach einer schönen Stafette passte Mattias Denkmann auf Magnus Fleig, der den Ball sicher zum 1:2 verwertete.

Schwenningen öffnete sich nun und drängte auf den Ausgleich, was den Spielern aus der Landeshauptstadt allerdings Platz zum Kontern gab. Nach einem dieser Tempogegenstöße bekam der HTC eine Strafecke zugesprochen und aus dem Chaos heraus erzielten die Kickers das entscheidende 1:3. Der Ball wurde mehrmals vor dem Tor abgefälscht und fand schließlich vom Oberarm von Verteidiger Till Güner den Weg ins Gehäuse. Dieser Treffer in der Schlussphase bedeutete gleichzeitig das Ende der Angriffsbemühungen der Schwenninger. (td)
 

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